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St.Anton/Tirol 2013

 

(stehend v.l.) Roland B., Thomas, Hartmut, Helmut, Reiner
(knieend v.l.) Steffen, Fritz, Wolfgang
(liegend) Lutz
(es fehlen) Gerald, Gerd, Paul, Uwe und Roland M.

 
 

Datum:

Unterkunft:

16.02.-20.02.2013

"Haus Tyrol", Monika und Andreas Scherl
Hausnummer 58, 6574 Schnann am Arlberg
Tel.: + 43 5447 5831
eMail:info@pensiontyrol.at

 
 


Bilder
Bilder von der Tour

Videos
Lutz mit die Vorfahrerprüfung
Hartmut erklärt das Spiel Hornochse (leider ohne Untertitel für Nichtpfälzer)
Irgendwo auf der Piste
kurzer Stop in einer tollen Hütte
Blick von der Valluga auf die Alpen
Fachgespräche in der Gondel
Verabschiedung von Moni und Andy

 
 


Zusammenfassung

 
 

Nachdem bereits Gerald und Roland M. im Vorfeld abssagen mussten, erwischte es noch Gerd und Uwe am Tag vor der Abreise und zuletzt auch noch Paul, sodass unsere diesjährige Truppe auf 9 Personen dezimiert war.
Treffpunk war dieses Mal um 8:30Uhr in Walshausen bei Roland B. und nachdem alle Utensilien auf die 3 PKW's verteilt waren, brachen wir gegen 9:00Uhr auf, wobei wir für die 470km lange Anreise grob 5 Stunden geplant hatten. Leider bedachten wir nicht, dass just an diesem Wochenende ganz Nordholland Urlaub in den Alpen machen wollte und alle Autobahnen mit gelben Nummernschildern übersäht waren. Die Anreise dauerte deshalb knapp 9 Stunden ! (Das nächste Mal nehmen wir einen Banker von der Raiffeisenbank mit, die machen bekanntlich den Weg frei...).

 
 

Gegen 18:00 Uhr erreichten wir endlich unsere Pension in Schnann und die Stimmung wurde sofort besser, nachdem das erste leckere Hopfenkaltgetränk inklusive Begrüssungsschnaps leergetrunken war.
Nachdem jeder seinen persönlichen technischen Dienst verrichtet und wir uns in einem tollen Restaurant gestärkt hatten, klang der erste Abend bei einem neuen Kartenspiel, genannt 'Hornochse', relativ früh aus. Bei dem Spiel ist derjenige der Verlierer, der zuerst 66 Hornochsen sammeln konnte. Da ich das Spiel anfangs etwas falsch interpretiert hatte, strengte ich mich besonders gut an und stand gleich 2x als 'Sieger' fest. (Ein kleines Video zur Anleitung des Spiels findet ihr hier.

 
 

Wie jedes Jahr gehöhrten wir auch diesmal zu den 'early birds'. Frühstück war um 7:30Uhr und um 8:15Uhr bestiegen wir den Skibus nach St.Anton. Die Skipässe waren schnell erworben und die Formalitäten bei Intersport, wo wir unserer komplette Skiausrüstung kostenlos deponieren konnten, waren auch zügig erledigt.

 
 

Aus aktuellem Anlass gönnte ich mir dieses Jahr sogar ein paar Leihski, mit denen ich wesentlich besser zurecht kam als mit meinen alten Skiern, die ich bereits seit 10 Jahren fahre und die vorher noch 15 jahre im Laden standen.
Wie jedes Jahr war auch diesmal Lutz unser Vorfahrer mit seinen 2 Assistenten Wolfgang und Reiner.
Zuerst ging es bei Kaiserwetter auf den Rendl.

 
 

Nachdem wir einigen Pistenkilometer abgefahren waren, welchselten wir rüber zum Arlberg. Auch hier waren die Pisten super präpariert und wir hatten alle einen riesen Spass. Nach der vierten Abfahrt hatte sich Roland B. unverhofft von der Truppe entfernt und ist nach St.Christof gefahren. Erst Abends am Skibus trafen wir ihn wohlbehalten wieder.

 
 

Gegen 16:30Uhr beendeten wir den sportlich aktiven Teil des Tages und nachdem wir unsere Ski-Ausrüstung bei Intersport verstaut hatten, schlenderten wir noch durch die Altstadtgassen von St. Anton. Wir beendenten die heutige Tour im Cafe Anton.

 
 

Der Abend klang wie immer mit Kartenspielen und Diskutieren aus, dabei musste noch die eine der andere Flasche entsorgt werden. Gegen 1:00uhr wurden dann auch die Canasta-Brüder müde und es wurde ziemlich schnell ruhig in der Pension.

 
 

Am heutigen Tag änderten wir aus aktuellem Anlass unsere Planung. Statt direkt den Valluga-Gipfel zu erklimmen, fuhren wir nach St. Christoph. Als Ortskundiger durfte Roland B. diesmal vorfahren und alle erreichten zielsicher die Talstation.
Danach ging es über mehrere Abfahrten hoch auf den Valluga, dem höchsten Punkt des Skigebietes.

 
 

Hier trennten sich Fritz, Wolfgang und ich von der Truppe, da wir 3 noch etwas Kultur machen wollten. Während wir mit der Seilbahn hoch zum Gipfel fuhren, machte der Rest wieder etliche Pistenkilometer.
Hoch oben auf dem Valluga geniest man einen sensationeller Blick über das schneebedeckte Alpenpanorama. Da musste ich gleich ein paar Bilder mehr machen und natürlich auch ein Video welches man hier anschauen kann.

 
 

Nach einer langen Verweilzeit ging es wieder zurück auf die Piste. Schliesslich hatte der Rest der Truppe mittlerweile schon einigen Kilometer vorgelegt, die wir aufholen mussten. Konkret: bei den Skiprofis Fritz und Wolfgang hatte ich mit allem gerechnet, nur nicht damit, dass wir die nächsten Stunden ohne Pause und wie die Weltmeister eine Piste nach der anderen hinabfuhren. Erst nach gefühlten 10 Stunden später trafen wir auf den Rest der Truppe, der bereits vor dem Heustadl zum Apres-Ski mit stimmungsvoller Live-Musik auf uns wartete.

 
 

Aufgrund technischer Probleme bei der Kameraführung konnte ich leider keine Bilder von der Apres-Ski-Party machen und deshalb konnte ich leider nicht belegen, dass man auch ohne Alkohol richtig Apres-Ski feiern kann... .

 
 

Pünktlich um 18:00 beendeten wir die Party um noch rechtzeitig bei Intersport unser Ski-Equipement zu deponieren. Da der letzte Ski-Bus um 17:55 abgefahren war mussten wir uns um ein Taxi bemühen, was nicht schwer war. Überall standen welche herum, jedoch nur für 8 Personen zum Preis von 36€. Reiner ergriff gleich die Initiative und wir nach zäher Verhandlung fuhren uns 2 Taxen zum Preis von je 26€ inklusiver super Musik von Nirvana zu unserer Pension zurück.
Nach einer leckeren Pizza im gegenüberliegenden Restaurant versammelten wir uns wie immer im Frühstücksraum um erneut einige Partien Hornochse zu spielen.
Der Tag endete wie die vorherigen, jedoch zu etwas fortgeschrittener Stunde. An diesem Abend löste mich Steffen als Hornochse ab, da ich endlich das Spiel verstanden hatte.

 
 

Am nächsten Morgen nahm jeder sein Frühstück etwas einsilbig zu sich, natürlich weil leider heute unser letzter Tag war.
Die Tour führte uns zuerst nach Kapall und auf der alpinen Ski WM-Rennstrecke ging es mehrmals bergab. Gleich zu Beginn verloren wir Thomas, jedoch schon nach der nächten Abfahrt hatten wir ihn wieder eingefangen. Von Kapall wechselten wir zum Rendl und legten dort etliche Pistenkilometer zurück bevor wir wieder zum Abschluss auf den Arlberg wechselten. Vorher verabschiedeten sich allerdings die 2 Border und Thomas von uns. Die vielen Pistenkilometer forderten ihren Tribut.

 
 

Die letzte Abfahrt führte uns direkt am berühmten Moserwirt vorbei, aber nach nur einem kurzen Stop ging es Richtung Talstation. Uns hatte es allen beim Heustadl wesentlich besser gefallen.

 
 

Zum Abschluß besuchten wir eine gemütliche Skibar in der Nähe der Talstation, bevor wir dann mit dem Skibus und unserer kompletten Ausrüstung zurück zur Pension fuhren.
Nach einem leckeren Essen und nur 2 Runden Hornochsen-Spiel ging jeder früh zu Bett, schliesslich stand am nächsten Morgen die Heimreise an.

 
 

Die Rückreise gestaltete sich problemlos. Nach einem letzten leckeren Frühstück und der herzlichen Verabschiedung traten wir gegen 10:00Uhr die Heimreise an. und kamen alle wohlbehalten gegen 16:00 zu Hause an.

 
 

Einstimmig waren wir der Meinung, dass dieser Skiurlaub einer der Besten war. Das Wetter war traumhaft, das Ski-Gebiet hatte durchweg sehr gut präparierte Pisten und wir hatten wieder jede Menge Spass sowohl auf als auch ausserhalb der Piste.
Auch die Pension können wir bedenkenlos weiterempfehlen. Alles war sehr sauber und super organisiert, sogar die Frühstückseier hatten die richtige Konsistenz. Danke nochmal an Moni und Andy !
Wir werden uns gerne immer wieder an diese gemeinsamen Tage zurückerinnern.
Schade nur, dass soviele von uns absagen mussten. Selbstverstädlich haben wir alle 5 schmerzlich vermisst und für alle 5 natürlich mitgetrunken, das macht man unter Kameraden halt so. Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder vollzählig ein paar tolle Skitage verbringen werden.